Sportanlagen · Geithain
Hartplatz Freibad Geithain
Beseitigung von Hochwasserschäden und Umbau zum Kunstrasenplatz
Auftraggeber
Stadtverwaltung in Sachsen
Planungsleistungen
HOAI Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 8
Projektzeitraum
Januar 2014 bis Januar 2016
Ort
Freibad Geithain

Über das Projekt
Vom Hartplatz zum Kunstrasen
Das Hochwasser im Juni 2013 beschädigte Deckschichten, Dränagen und Ausstattungen des Hartplatzes am Freibad.
Zur Beseitigung der Schäden wurde der Hartplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut.
Die Ausführungsplanung sieht einen Kunstrasen mit 40 mm Florhöhe auf einer 35 mm starken elastisch gebundenen Tragschicht vor.
Vorgesehen sind Quarzsand und grünes EPDM-Granulat als Verfüllung sowie Linien für Großfeld und Kleinspielfeld.
- Großfeld
- Kleinspielfeld
- Kunstrasen
- Ballfang
Maßnahmen
Maßnahmen der Ausführungsplanung
Die Planung umfasst Belag, Entwässerung, Zugang und Ausstattung der Sportanlage.
Deckschicht
Abtrag des Tennenbelags, Nachprofilierung und Verdichtung des vorhandenen Materials
Dränage
Neue Sickerstränge und Sammelleitung mit Kontrollschächten, Anschluss mit Rückstausicherung
Belagsaufbau
15 cm Schottertragschicht, 35 mm elastisch gebundene Tragschicht und Kunstrasen mit 40 mm Florhöhe
Linierung
Weiße Linien für das Großfeld und orange Linien für das Kleinspielfeld
Zugang und Ausstattung
Pflasterzufahrt und Kabinenstellflächen, Stabgitterzaun mit Toren sowie zwei mobile Großfeldtore mit Kippsicherung
Ballfang
Sanierung der vorhandenen Pfosten im Nordwesten und neuer Ballfang im Südosten
Kunstrasenplätze werden im Leistungsbild Sportanlagen beschrieben, vom Belagsaufbau bis zur Linienführung.
Leistungsbild SportanlagenRandbedingungen
Arbeiten im Bestand
Die Arbeiten erfolgen an einer Bestandsanlage. Die Höhen werden an das vorhandene Umfeld angeglichen.
Die vorhandenen Wechselkabinen werden abgebaut und nach der Baumaßnahme auf neuen Stellflächen wieder errichtet.
- Baustellenzufahrt
- Von WestenDie Zufahrt erfolgt über die Bruchheimer Straße. Der südliche Wanderweg darf nicht mit Baumaschinen befahren werden.
- Baugrund
- Dränabstand angepasstDie Planung wählt wegen der günstigen Durchlässigkeit einen von der DIN abweichenden Abstand der Dränleitungen.
- Randbereiche
- Material wiederverwendenEin Teil des ausgebauten Tennenbelags wird für die Randangleichung wiederverwendet.
Fotodokumentation
Einbau und Ergebnis
Ein ähnliches Vorhaben?
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