Objekt- und Landschaftsplanung
Gegenstand ist die Anlage selbst: ein Schulhof, ein Spielplatz, ein Sportfeld, ein Vorplatz. Die Planung führt sie durch die Leistungsphasen bis zur Abnahme.
Auftraggeber sind Städte, Gemeinden und Landkreise.
Leistungen
Freianlagen für Spiel und Sport nach HOAI, alle Leistungsphasen aus einer Hand. Dazu die Landschaftsplanung als eigenes Arbeitsfeld.
Arbeitsfelder
Die ersten drei sind Objektplanung: Am Ende steht eine gebaute Anlage. Das vierte begleitet den Eingriff eines fremden Bauvorhabens in Natur und Landschaft.
Kindereinrichtungen, Schulhöfe und Spielräume. Fallschutz, Zonierung, Zuwegung und Betrieb werden bis ins Detail geplant.
Sportplätze, Laufbahnen und Hartplätze. Belagsaufbau, Entwässerung und Höhenlage entscheiden über den Kostenrahmen.
Außenanlagen und innerstädtische Freiräume. Alle neun Leistungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung.
Landschaftspflegerische Ausführungsplanung (LAP) und ökologische Bauüberwachung für Straßenbauämter der Landkreise und die Autobahn GmbH.
Spielplätze
Fallschutz, Zonierung, Zuwegung und Betrieb, geplant bis ins Detail.
Sportanlagen
Belagsaufbau, Entwässerung und Höhenlage entscheiden über den Kostenrahmen.
Objekt- und Landschaftsplanung
Alle neun Leistungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung.
Abgrenzung
Die beiden Bezeichnungen ähneln sich und meinen verschiedene Aufgaben. Der Unterschied liegt im Gegenstand der Planung.
Gegenstand ist die Anlage selbst: ein Schulhof, ein Spielplatz, ein Sportfeld, ein Vorplatz. Die Planung führt sie durch die Leistungsphasen bis zur Abnahme.
Auftraggeber sind Städte, Gemeinden und Landkreise.
Gegenstand ist nicht die Anlage, sondern der Eingriff eines Bauvorhabens in Natur und Landschaft.
Die landschaftspflegerische Planung regelt, wie beides geschützt und ausgeglichen wird. Dazu kommt die ökologische Bauüberwachung.
Auftraggeber sind die Straßenbauämter der Landkreise und die Autobahn GmbH.
Der Ablauf
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure teilt eine Planung in neun Leistungsphasen. Welche davon beauftragt werden, entscheidet der Auftraggeber.
Die folgende Aufstellung gilt für das Leistungsbild Freianlagen.
Aufgabe klären, Bestand und Randbedingungen aufnehmen, den Leistungsbedarf abstimmen.
Planungskonzept erarbeiten, Varianten untersuchen und abstimmen, Kostenschätzung aufstellen.
Durchgearbeiteter Entwurf mit Erläuterungsbericht und Kostenberechnung nach DIN 276.
Die Unterlagen für die erforderlichen Genehmigungen zusammenstellen und einreichen.
Zeichnerische Darstellung bis ins Detail: Aufbauten, Höhen, Entwässerung, Pflanzliste.
Leistungsverzeichnis mit Mengenermittlung, Zusammenstellen der Vergabeunterlagen.
Angebote prüfen und werten, Preisspiegel aufstellen, Vergabevorschlag erarbeiten.
Bauüberwachung vor Ort, Termine und Kosten verfolgen, Abnahme, Aufmaß und Dokumentation.
Begehung vor Ablauf der Verjährungsfristen und Überwachung der Mängelbeseitigung.
Sie wissen schon, welche Phasen Sie brauchen? Dann genügt eine kurze Beschreibung des Vorhabens für eine erste Einordnung.
Projekt anfragenProjektstart
Für eine erste Einordnung genügen wenige Angaben. Fehlt davon etwas, ist das kein Hindernis. Die Bestandsaufnahme gehört zur Leistungsphase 1 und wird ohnehin gemeinsam erarbeitet.
Lageplan oder Bestandsplan, soweit vorhanden
eine vorhandene Vermessung
Fotos des Bestands
ein Beschluss oder ein grober Kostenrahmen
der gewünschte Ausführungszeitraum
eine ungefähre Flächengröße
Wenige Angaben genügen. Die Anfrage führt durch die Punkte, die für eine erste Einordnung hilfreich sind.
Zur geführten ProjektanfrageGrundlage ist das Leistungsbild Freianlagen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Maßgeblich sind die anrechenbaren Kosten, die Honorarzone und der Umfang der beauftragten Leistungsphasen.
Seit der HOAI 2021 sind die Honorartafeln Orientierungswerte. Das Honorar wird schriftlich vereinbart.
Eine allgemeine Zahl führt in die Irre. Den Ausschlag geben die Zahl der Abstimmungsrunden, notwendige Genehmigungen, die Fristen im Vergabeverfahren und die Vegetationszeiten.
Einen belastbaren Terminrahmen gibt es nach dem ersten Gespräch, wenn Umfang und Randbedingungen feststehen.
Die Objektüberwachung, Leistungsphase 8, gehört regelmäßig dazu. Die Objektbetreuung, Leistungsphase 9, wird auf Wunsch mit beauftragt.
Beides kommt aus dem Büro. Das Leistungsverzeichnis mit Mengenermittlung entsteht in Leistungsphase 6, Preisspiegel und Vergabevorschlag in Leistungsphase 7.
Kerngebiet ist Chemnitz mit rund 70 Kilometern Umkreis. Erweitert kommen Dresden, Leipzig, Plauen und Jena dazu.
Bei passendem Vorhaben und Honorar wird auch darüber hinaus geplant.
Hochbauarchitektur wird nicht angeboten. Für angrenzende Aufgaben bestehen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen.
Private Vorhaben unter etwa 100 Quadratmetern lassen sich als Planungsauftrag meist nicht sinnvoll abbilden.
Fläche, Ort und der gewünschte Zeitraum genügen für eine erste Einordnung.